Thementageberichte – Gewaltprävention und Selbstverteidigung

Eine Tradition an unserer Schule sind die Thementage. Auch im Jahr 18/19 fanden wieder viele Projekte statt, die in diesem Jahr unter dem Motto „Berufsorientierung“ standen. Die Schüler*innen der 5. bis 8. Klassen hatten die Möglichkeit an zwei oder vier Tagen verschiedene Berufe zu erkunden.
Die Gruppe „Sicherheit und Gewaltprävention“ besuchte am ersten Tag das Polizeirevier Müllheim. Herr Ortholf nahm die Gruppe in Empfang und begann die Führung mit der Ausrüstung eines Polizisten. Die Schüler*innen durften eine schusssichere Weste anprobieren und eine echte Polizeimütze aufsetzen. Ebenfalls zeigte Herr Ortholf weitere Schutzkleidung, die bei verschiedenen Einsätzen wie Demonstrationen oder bei der Sicherheit im Stadion getragen werden. Besonders toll fand die Gruppe, dass alle ihre Fragen mit viel Geduld und Informationen beantwortet wurden. Danach durften alle einen Streifenwagen inspizieren und sich sogar ans Steuer setzen und das Blaulicht einschalten. Der Höhepunkt der Führung war die Besichtigung der Zellen. Die Schüler*innen waren beeindruckt, wie eine echte Zelle aussieht und wie es sich anfühlt darin eingesperrt zu sein. Natürlich durften alle wieder raus! Zum Abschluss zeigte Herr Ortholf uns noch die Arbeitsplätze der Polizisten. Leider mussten wir die schusssichere Weste und die Mütze am Ausgang wieder abgeben.
Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei der Polizei Müllheim und besonders bei Herrn Ortholf für die spannende und sachkundige Führung.
Am zweiten Tag stand Selbstverteidigung auf dem Programm. Die Gruppe lernte verschiedene Techniken um sich bei einem Angriff zu verteidigen. So wurden Griffe zum Befreien geübt, wenn man am Arm festgehalten wird. Die Steigerung war das Befreien aus dem Schwitzkasten. Und zum Schluss Techniken um einen Clinch abzuwehren und sich daraus zu befreien. Dazu gab es auch einen Theorieteil. Hier ging es darum verschiedene Formen von verbalen und körperlichen Angriffen zu unterscheiden und nach Möglichkeit zu verhindern, damit erst gar keine gefährlichen gewaltsamen Situationen entstehen.