Reaktionstest

Ein Versuch zu Aufmerksamkeit in NwT

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Projekt Reaktionstest

Wir, die NwT-Gruppe der Klasse 9b, haben einen Reaktionstest mit Schüler*innen der 5., 7. Und 9. Klasse gemacht, um die Konzentration der Schüler*innen an verschiedenen Tageszeiten zu ermitteln. 

Wir haben gehofft, dadurch ein klares Ergebnis zu erhalten, an dem man sich auch für zukünftigen Unterricht und Klassenarbeiten orientieren kann. Zuerst haben wir überlegt, dass wir, um die Konzentration festzustellen, einen Reaktionstest machen könnten. Wir haben geplant, dass wir die Reaktionszeit messen, die vom Aufleuchten einer LED bis zum Drücken eines Tasters vergeht. Dann kam der Einwand, dass manche Menschen vielleicht besser auf einen Ton als auf ein Licht reagieren, also haben wir auch noch einen Lautsprecher dazu genommen. 

Diesen Test haben wir dann am Computer programmiert. Als nächstes haben wir in 3 Gruppen im Technikraum jeweils ein Testgerät gebaut, mit einer LED und einem Lautsprecher, einem Taster und einem Display, welches zuerst das baldige Starten ankündigt und danach die Zeit anzeigt die vergangen ist zwischen dem Signal und dem Drücken des Tasters. Einen Schalter, um das Gerät von Ton auf Licht umzuschalten, haben wir auch noch eingebaut.

Dann sind wir losgezogen, um Schüler*innen zu testen. Wir haben uns entschieden, jeweils 5 Jungen und 5 Mädchen aus der 5., der 7. und der 9. Klasse zu testen. Wir haben einmal in der 1. Stunde, einmal in der 3. Stunde, einmal in der 5. Stunde und dann noch einmal in der 8. Stunde getestet.

Die Auswertung
  •  Reaktion auf Ton schneller als auf LED
  • Je älter die Schüler, desto schneller die Reaktion
  • Jungen im Durchschnitt schneller als Mädchen
  • Beste Tageszeit für Reaktionszeit je nach Stufe verschieden
  • Annahme nachmittags langsamer als vormittags widerlegt 
  • Klasse 5: In der 1. Stunde war die Reaktionszeit ziemlich langsam, in der 3. Stunde jedoch schienen sie sich gut zu konzentrieren, denn die Reaktionszeit war gut. In der 5. Stunde hingegen waren sie sehr langsam, dort erzielten sie den schlechtesten Wert. Am Nachmittag erzielten sie den besten Wert des ganzen Tages.
  • Klasse 7: In der 1. Stunde am langsamsten, in der 5. Stunde am schnellsten und in der 3. Stunde und am Nachmittag auch ziemlich schnell.
  • Klasse 9: Beste Zeit am Nachmittag. Auch die 1. Stunde war noch ganz gut, während die 3. Stunde und die 5. Stunde eher langsamer waren.
Abschließende Überlegungen

Wir haben uns gefragt, welche Faktoren wohl Einfluss auf die Ergebnisse hatten, und kamen drauf, dass die Motivation und deshalb das Ergebnis vielleicht mit der „verpassten“ Unterrichtsstunde zu tun hatte, in der sie „raus durften“ oder „raus mussten“. Auch haben wir gemerkt, dass wir, wenn wir eine „professionelle“ Studie machen wollten, viel mehr gleich machen müssten. Ein Raum ohne andere Schüler*innen, immer gleiche Lichtverhältnisse, gleiche Testgeräte, gleicher verpasster Unterricht usw. Es gibt so viele Dinge, die die Ergebnisse beeinflussen. 

Insgesamt war es ein spannendes Projekt!

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